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Die Generalprobe – FatMax-Check ohne Piekser

Bevor es am 30.12. mit der echten FatMax Laktatmessung ernst wird, stand heute die Generalprobe auf dem Programm. Ziel war es, die Abläufe zu testen, das Zwift-Setup zu prüfen und eine erste  Baseline für meine Herzfrequenz bei einer konstanten Leistung von 180 Watt und den Cardiac Drift zu ermitteln.

Die harten Fakten (30 Min. Steady State):

  • Durchschnittsleistung: 182 W (Punktlandung im ERG-Modus)

  • Durchschnittspuls: 123 bpm

  • Trittfrequenz: 87 RPM

  • Subjektives Belastungsempfinden (RPE): 2-3 (Skala 1-10) – „Extrem locker“

  • Cardiac Drift: 6,8 % (Anstieg von 118 auf 126 bpm)

Erste Analyse: Was sagen uns die Zahlen?

Das Wichtigste zuerst: Die Intensität fühlte sich absolut richtig an. Ein RPE-Wert von 2-3 bestätigt, dass ich mich muskulär und mental voll im grünen Bereich befinde – genau dort, wo wir den FatMax-Bereich vermuten.

Spannend ist der Cardiac Drift von 6,8 %. In der Theorie streben wir für eine stabile aerobe Basis einen Drift von unter 5 % an. Warum lag er heute leicht darüber?

  1. Indoor-Faktor: Trotz Ventilator und einem halben Liter Wasser sorgt die Wärmeentwicklung im Raum für einen steigenden Puls, da der Körper Energie für die Kühlung aufwenden muss.

  2. Stoffwechsel-Check: Ob dieser Anstieg rein thermisch ist oder ob mein Stoffwechsel bei 180 W doch schon leicht „unruhig“ wird, wird erst der Laktat-Test am 30.12. zweifelsfrei klären.

Fazit & Ausblick

Die Generalprobe war ein voller Erfolg. Das Setup steht, die Datenaufzeichnung im Excel-Sheet funktioniert und die Beine sind bereit. Am 30. Dezember folgt der „echte“ Test mit zwei Laktat-Messpunkten. Dann wissen wir schwarz auf weiß, ob die 180 Watt tatsächlich mein „Sweetspot“ für die maximale Fettverbrennung sind.

Stay tuned! Euer Masterbiker

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